Freitag, 27. August 2010
Der letzte Akt
jonews666, 21:48h
Am letzten offiziellen Tag in der REHA Höhenried gab es noch mal Ergometertraining (Yeah, ich habe die 130 Watt auf dem Ergometer jetzt immer gehalten...), Bewegungstherapie (Ball über die Schnur), Rückenschule (für mich auch ganz wichtig) und Spiele im Freien (an diesem heutigen Tag Spazieren gehen). Auch eine Einführung in die Wiederaufnahme des Krafttrainings habe ich erhalten. Ich werde mich zukünftig für ein paar Monate von Gewichten jenseits der 30 KG verabschieden dürfen. Immerhin darf mann/Frau aber auch mit Infarkt noch Krafttraining betreiben. Allerdings hatte ich auch Glück, weil ich keine bleibende Narbe haben werde. Gut so.
Eigentlich der letzte offizielle Akt war dann das Abschlussgespräch bei Frau Dr. T. Eindeutige Aussage: Jetzt liegts an mir selber, weiterhin gesund zu bleiben. Das heißt in meinem Fall: Blutfette weiter senken, Streß vermeiden bzw. minimieren und nicht das Rauchen und Trinken anzufangen. Nachdem ich den letzten beiden Vergnügungen auch zukünftig nicht nachgehen werde, bleibt also nur Streß weg und Blutfette runter. Ich werde sicherlich mein Bestes geben, weiß aber auch, dass das Gewohnheitstier in mir erst mal überlistet werden muß. Über den abschließenden freundlichen Satz von Frau Dr. T: "Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder." hätte ich mich unter anderen Umständen sicherlich gefreut. In diesem Fall bin ich da aber nicht so scharf drauf...
Einige Leser meines Blogs (DANKE) haben mich gefragt, wie ich mit Depressionen usw. umgehe. Ich kann glücklicherweise sagen, dass ich diese Krankheit sofort "angenommen" habe. Soll heißen, ich habe grundsätzlich eine positive Lebenseinstellung und neige nicht zu Depressionen. Ich bemühe mich das Alles positiv zu sehen. Ich bin sogar der Meinung, dass nur wer viele Probleme und Krisen im Leben gemanagt hat, sich auch gelassen neuen Herausforderungen stellen kann und diese auch mit Leichtigkeit überwinden wird. Das Leben ist grundsätzlich kein Ponyhof. Aber es ist zumindest für mich einzigartig und immer lebenswert. Sicherlich gibt es ganz andere Sachen in Bezug auf das Herz. Aber gerade die Patienten mit Herzoperationen oder sogar Fremdherzen oder künstlichen Herzen waren im Speisesaal diejenigen, die meistens am lautesten gelacht haben. Mehr braucht man zur Eigentherapie bei solchen Fällen wohl nicht sagen.
Das Kapitel hier heißt "Der letzte Akt". Aber nur in diesem Stück "REHA Höhenried" fällt jetzt der Vorhang. Es wird in meinem Leben sicherlich noch viele weitere Stücke geben, mit vielen weiteren Akten. Bis dann irgendwann der wirklich letzte Vorhang fällt. Aber bis dahin ist wohl hoffentlich noch Zeit. Ich freue mich sehr, wenn ich dem Ein oder Anderen ein wenig Hilfestellung, Auskunft oder auch nur kurzweilige Unterhaltung geben konnte. Ich will nicht zum Abschluss hier den Gesundheitsapostel raushängen lassen. Aber niemand wird mir widersprechen, dass wir nur ein Herz und ein Leben haben. Diese Beziehung sollte gepflegt werden. Ich bin der Überzeugung, es lohnt sich.
Ich werde diesen Blog fortführen und weiter über mein Thema "Choronale Herkranzgefäßerkrankung" berichten. Zu meinen Erlebnissen in Höhenried darf ich abschließend noch sagen, dass ich mitunter ein wenig übertrieben habe (Ach was!) und auch bei den handelnden Akteuren andere Namen gesetzt habe. Ich kann aber versichern, dass es sie alle tatsächlich so gab.
Eigentlich der letzte offizielle Akt war dann das Abschlussgespräch bei Frau Dr. T. Eindeutige Aussage: Jetzt liegts an mir selber, weiterhin gesund zu bleiben. Das heißt in meinem Fall: Blutfette weiter senken, Streß vermeiden bzw. minimieren und nicht das Rauchen und Trinken anzufangen. Nachdem ich den letzten beiden Vergnügungen auch zukünftig nicht nachgehen werde, bleibt also nur Streß weg und Blutfette runter. Ich werde sicherlich mein Bestes geben, weiß aber auch, dass das Gewohnheitstier in mir erst mal überlistet werden muß. Über den abschließenden freundlichen Satz von Frau Dr. T: "Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder." hätte ich mich unter anderen Umständen sicherlich gefreut. In diesem Fall bin ich da aber nicht so scharf drauf...
Einige Leser meines Blogs (DANKE) haben mich gefragt, wie ich mit Depressionen usw. umgehe. Ich kann glücklicherweise sagen, dass ich diese Krankheit sofort "angenommen" habe. Soll heißen, ich habe grundsätzlich eine positive Lebenseinstellung und neige nicht zu Depressionen. Ich bemühe mich das Alles positiv zu sehen. Ich bin sogar der Meinung, dass nur wer viele Probleme und Krisen im Leben gemanagt hat, sich auch gelassen neuen Herausforderungen stellen kann und diese auch mit Leichtigkeit überwinden wird. Das Leben ist grundsätzlich kein Ponyhof. Aber es ist zumindest für mich einzigartig und immer lebenswert. Sicherlich gibt es ganz andere Sachen in Bezug auf das Herz. Aber gerade die Patienten mit Herzoperationen oder sogar Fremdherzen oder künstlichen Herzen waren im Speisesaal diejenigen, die meistens am lautesten gelacht haben. Mehr braucht man zur Eigentherapie bei solchen Fällen wohl nicht sagen.
Das Kapitel hier heißt "Der letzte Akt". Aber nur in diesem Stück "REHA Höhenried" fällt jetzt der Vorhang. Es wird in meinem Leben sicherlich noch viele weitere Stücke geben, mit vielen weiteren Akten. Bis dann irgendwann der wirklich letzte Vorhang fällt. Aber bis dahin ist wohl hoffentlich noch Zeit. Ich freue mich sehr, wenn ich dem Ein oder Anderen ein wenig Hilfestellung, Auskunft oder auch nur kurzweilige Unterhaltung geben konnte. Ich will nicht zum Abschluss hier den Gesundheitsapostel raushängen lassen. Aber niemand wird mir widersprechen, dass wir nur ein Herz und ein Leben haben. Diese Beziehung sollte gepflegt werden. Ich bin der Überzeugung, es lohnt sich.
Ich werde diesen Blog fortführen und weiter über mein Thema "Choronale Herkranzgefäßerkrankung" berichten. Zu meinen Erlebnissen in Höhenried darf ich abschließend noch sagen, dass ich mitunter ein wenig übertrieben habe (Ach was!) und auch bei den handelnden Akteuren andere Namen gesetzt habe. Ich kann aber versichern, dass es sie alle tatsächlich so gab.
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