Montag, 9. August 2010
Tag 1 in der REHA Fabrik
jonews666, 20:58h
Unter REHA habe ich immer beschauliche familiengeführte Kliniken mir vorgestellt, mit Familienanschluß und Fango am Tag sowie Tango am Abend.
Was mich allerdings in Höhenried erwartet hat eher nicht. Stutzig wurde ich schon, als das Taxi (Fahrer Inder "Wieso hast Du Infarkt? Mußt Du mehr essen, bist zu dünn.) durch die Pförtnerloge mußte. Schließlich war der Blick frei auf ein Aluminium/Stahlgebäude mit Flughafenausmaße und potenziellem Blick auf den Starnberger See. Wie eine Krake hockt die Klinik mit drei großen Gebäudeteilen (vergleichbar mit Flughafenterminals) am Starnberger See und wartet darauf, die Patienten in die Tiefe zu ziehen. Ich schätze hier werden rund 400 Patienten gleichzeitig behandelt, nicht nur mit Fango.
Mein erster Weg nach Bezug meines Zimmers (Typ vollmöbliertes Hotelzimmer der Kategorie 1 Stern und Einfädelanleitung) führte mich zu Frau Dr. T (Typ junge blonde Ärztin der Kategorie Patienten-Bluthochdruck 160, die (rein) vom Höhrensagen aus schmutzigen Filmen bekannt sein soll. Frau Dr. T ist unsere Stützpunktärztin (!), ich vertraue ihr voll. Von Ihr wird noch später die Rede sein. Nach Aufnahmegespräch durfte ich in den Speisesaal.
Der Speisesaal hat Ausmaße eines Fußballfeldes, mit den üblichen Bufettinseln und Salatecken. Ich sitze bei den Herzkranken, neben mir sind die Psychos (durch Paravent sicht- und handgreiflichkeitsgetrennt). Füttern verboten. Am Tisch sitzen mit mir meine Kollegen Didder (rd. 55, Typ Fernfahrer aus Franken, braucht immer ein Weizen nach dem Mittagessen), Ingo (rd. 50, Typ Verkäufer mit zu hohem Blutdruck) und Uwe (rd. 63, Typ Bauarbeiter in Frührente mit erheblichen Hygieneproblemen und noch höherem Bluthochdruck). Lustige Gesellen, die viel zu erzählen haben, und schon alte Hasen im Reha-Geschäft sind (Didder: Dies ist meinäh driddä Kur. Davor wan war in Bad Heilbrunn, wegen der Prostata.). Die Herren haben mich nun umfassend in den Reha-Betrieb eingewiesen und so kann es morgen mit Anwendungen, sportlichen Übungen und Kontrolluntersuchungen losgehen.
Man liest sich.
Was mich allerdings in Höhenried erwartet hat eher nicht. Stutzig wurde ich schon, als das Taxi (Fahrer Inder "Wieso hast Du Infarkt? Mußt Du mehr essen, bist zu dünn.) durch die Pförtnerloge mußte. Schließlich war der Blick frei auf ein Aluminium/Stahlgebäude mit Flughafenausmaße und potenziellem Blick auf den Starnberger See. Wie eine Krake hockt die Klinik mit drei großen Gebäudeteilen (vergleichbar mit Flughafenterminals) am Starnberger See und wartet darauf, die Patienten in die Tiefe zu ziehen. Ich schätze hier werden rund 400 Patienten gleichzeitig behandelt, nicht nur mit Fango.
Mein erster Weg nach Bezug meines Zimmers (Typ vollmöbliertes Hotelzimmer der Kategorie 1 Stern und Einfädelanleitung) führte mich zu Frau Dr. T (Typ junge blonde Ärztin der Kategorie Patienten-Bluthochdruck 160, die (rein) vom Höhrensagen aus schmutzigen Filmen bekannt sein soll. Frau Dr. T ist unsere Stützpunktärztin (!), ich vertraue ihr voll. Von Ihr wird noch später die Rede sein. Nach Aufnahmegespräch durfte ich in den Speisesaal.
Der Speisesaal hat Ausmaße eines Fußballfeldes, mit den üblichen Bufettinseln und Salatecken. Ich sitze bei den Herzkranken, neben mir sind die Psychos (durch Paravent sicht- und handgreiflichkeitsgetrennt). Füttern verboten. Am Tisch sitzen mit mir meine Kollegen Didder (rd. 55, Typ Fernfahrer aus Franken, braucht immer ein Weizen nach dem Mittagessen), Ingo (rd. 50, Typ Verkäufer mit zu hohem Blutdruck) und Uwe (rd. 63, Typ Bauarbeiter in Frührente mit erheblichen Hygieneproblemen und noch höherem Bluthochdruck). Lustige Gesellen, die viel zu erzählen haben, und schon alte Hasen im Reha-Geschäft sind (Didder: Dies ist meinäh driddä Kur. Davor wan war in Bad Heilbrunn, wegen der Prostata.). Die Herren haben mich nun umfassend in den Reha-Betrieb eingewiesen und so kann es morgen mit Anwendungen, sportlichen Übungen und Kontrolluntersuchungen losgehen.
Man liest sich.
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cabman,
Montag, 9. August 2010, 21:21
Ja? Berichten Sie bitte weiter. Danke.
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